Alle Kandidaten haben schwierigen Test bestanden

Freude an der Heinrich-Böll-Schule: 32 Schüler erhalten französisches Sprachdiplom

Oberstudienrat Sven Spottka war die Freude ins Gesicht geschrieben. Kein Wunder, denn der Französischlehrer konnte voller Stolz verkünden, dass alle 32 Schüler aus dem neunten und zehnten Schuljahr der Heinrich-Böll-Schule, die den Erwerb des französischen Sprachdiploms ("Diplôme d'Etudes en Langue Française" - DELF) anstrebten, den schwierigen Test erfolgreich bestanden. Damit jedoch nicht genug: Die Schüler schafften einen Punkteschnitt von 95 Prozent. Das beste Ergebnis schaffte eine Schülerin mit 99 von 100 Prozent. Dass diese Nachricht von Schulleiter Alexander Hauptmann ebenfalls mit Freude und Stolz aufgenommen wurde, machte er in seinen Worten an die Schüler deutlich.
Noch sind die Urkunden noch nicht an der integrierten Gesamtschule eingetroffen. Das Ergebnis wurde jedoch bereits in der "Attestation de Réussite" schriftlich bestätigt. Unter den neuen Diplomierten sind nicht nur A-Schüler, also Schüler, die auf gymnasialem Niveau unterrichtet werden, sondern auch zahlreiche B-Schüler (Realschulniveau). Ein Indikator dafür, dass an der Heinrich-Böll-Schule der Französischunterricht große Priorität genießt und es die Pädagogen schaffen, viele Schüler für den keineswegs einfachen Erwerb des Diploms zu animieren.
Apropos Diplom: Da die Urkunden vom Institut Francais ausgestellt und vom französischen Erziehungsminister höchstpersönlich unterzeichnet werden, erhalten die Jungen und Mädchen das endgültige Zertifikat erst im kommenden Schuljahr.


Diplomierte Schüler: Ein französisches Sprachdiplom erhalten 32 Schüler der Heinrich-Böll-Schule. Unser Bild zeigt einen Teil der erfolgreichen "Franzosen" mit dem Lehrer Sven Spottka und Schulleiter Alexander Hauptmann.


Der Erwerb des Diploms wird an der integrierten Gesamtschule auf zwei Niveaustufen, A1 und A2, angeboten. Die Prüfungen selbst bestehen immer aus einer Reihe von unterschiedlichen Aufgaben, bei der die vier kommunikativen Kompetenzen - Hör- und Leseverstehen sowie mündlicher und schriftlicher Ausdruck - geprüft werden. In diesem Jahr traten 26 Schüler in der A1-Prüfung und sechs in der A2-Prüfung an.
"Wir freuen uns über diesen großartigen Erfolg, denn die Ergebnisse sind sensationell gut", erklärten Sven Spottka und dessen Fachkollegin Brigitte Harder unisono. Schulleiter Alexander Hauptmann gratulierte den Schülern zum Erfolg und dankte den beiden Französischlehrern für die optimale Vorbereitung auf die Tests. Oberstudienrat Spottka hob die Bedeutung des Schüleraustauschs im Zusammenhang mit dem hervorragenden Abschneiden der Schüler hervor. "Gerade beim Hörverstehen und der Kommunikation macht sich der Austausch für die Prüflinge bezahlt", betonte Spottka.
Die Vorteile des DELF-Diploms liegen ganz klar auf der Hand: Zum einen erwerben die Schüler ein weltweit anerkanntes Sprachzertifikat, mit dem sie jederzeit den Fortschritt ihrer Sprachkenntnisse nachweisen können. Zum anderen lernen sie so schon frühzeitig eine echte Prüfungssituation kennen. Außerdem ist es ein wertvoller Abschluss, auch für Real- und Hauptschüler. Zu guter Letzt haben die Schüler einen echten Trumpf, wenn es einmal um den Wechsel auf ein Gymnasium, einen Austausch, ein Studium, Praktikum oder gar den späteren Beruf geht.
Folgende Schüler erhalten das Sprachdiplom: (A1) Helena Achtinoudis, Celina Baum, Ramon Bäurle, Elisabeth Bitsch, Kalle Bräumer, Lea Dörsam, Aleyna-Selen Durmaz, Luca Robert Favorite, Lisa Fierek, Paul Flecchia, Christina Gerbig, Louvain Heiß, Lea Höfle, Finn Hopp, Koray Kemanci, Ann-Kathrin Krämer, Fabian Krasemann, Irene Nikolai, Dominik Petersen, Alicia Raabe, Helen Marie Riebel, Tanja Soßna, Celina Schäfer, Simon Stiller, Jonas Wanke, Felix Wenz, (A2): Selina Fey, Benjamin Florig, Michelle Markert, Saskia Stadler, Lea Stocker, Lea-Filine Unger.