Spannendes Endspiel mit Sieben-Meter-Krimi

Niveauvolle Fußballspiele um den HBS-Pokal / Faires Fußballturnier

Die Nerven der Spieler waren bis zum Zerreißen angespannt. Den Siebenmeterschützen war die Nervosität anzusehen. Wer würde den Treffer zum Turniersieg erzielen?, lautete die spannende Frage. Das traditionsreiche Fußballturnier der neunten und zehnten Klassen der Heinrich-Böll-Schule um den begehrten HBS-Pokal erfüllte alle Erwartungen. Die jungen Zuschauer erlebten temporeiche Spiele, sahen herrliche Tore und spektakuläre Aktionen. Am Ende jubelte die Klasse 10/5 um Spielführer Johannes Arras. Ihr Spieler Benedikt Haus zeigte sich am Siebenmeterpunkt extrem cool und verwandelte den entscheidenden Ball zum verdienten Sieg.
Sportlehrer Kurt Oberle, der das Turnier seit vielen Jahren zusammen mit der Sportfachschaft organisiert und durchführt, hatte drei Gruppen ausgelost. Um den goldenen HBS-Pokal kämpften insgesamt elf Teams, die alle technisch anspruchsvollen Fußball präsentierten. Üble Fouls oder unfaire Tricksereien sind beim HBS-Pokal ein absolutes Tabu. Stattdessen gehört Fairness zu den Grundprinzipien der Teams.


Das Finale um den HBS-Pokal gestaltete sich zum echten Sieben-Meter-Krimi. Letztlich siegte die Klasse 10/5 in ihren orangefarbenen Shirts. Erste Gratulanten waren Sportlehrer Kurt Oberle und Stufenleiterin Kerstin Dreier.


Begeistert waren die Zuschauer von vielen technischen Kabinettstückchen der zahlreichen talentierten Kicker. Der Ball lief manchmal wie an der Schur gezogen durch die Reihen. Alle Mannschaften suchten ihr Glück in der Offensive; von Zeitspiel oder Mauertaktik konnte keine Rede sein.
Für die Endrunde, in der jeder gegen jeden spielte, kamen die drei Gruppenersten, die Klassen 10/1, 10/2 und 10/5. Der Spielplan hätte nicht optimaler gestaltet werden können, denn die Zuschauer erlebten ein echtes Endspiel zwischen der 10/5 und dem Vorjahressieger, der 10/2. Die beiden Klassenlehrer Mark Fellenberg (10/2) und Götz Lambert (10/5) feuerten ihre Jungs natürlich mächtig an. Auch Schulleiter Alexander Hauptmann ließ es sich nicht nehmen, einige Spiele mit Interesse zu verfolgen.
Das Match wogte hin und her, auf beiden Seiten hatten die Spieler Chancen, um in Führung zu gehen und den Turniersieg zu holen. Pech hatte Jonas Menzel von der 10/5, der in Ronaldo-Manier den Ball in vollem Lauf aus der Luft annahm, ohne zu zögern den Ball aufs Tor hämmerte und den Innenpfosten traf. Von dort prallte der Ball wieder zurück aufs Spielfeld.
Nach der regulären Spielzeit stand es 0:0 Unentschieden. Das Siebenmeterschießen musste die Entscheidung bringen. Letztlich hatten die Fußballer der 10/5 die besseren Nerven und das nötige Schussglück. Der Jubel beim Sieger kannte keine Grenzen. Die Spieler der 10/2 zeigten sich als faire Verlierer und gratulierten den neuen HBS-Fußballmeistern, die den Pokal aus den Händen der Stufenleiterin Kerstin Dreier in Empfang nahmen.