"Achtung Auto": Mehr Sicherheit im Straßenverkehr

Aktion an der Heinrich-Böll-Schule mit dem ADAC Hessen

Jeden Morgen sind unzählige Kinder und Jugendliche auf dem Weg zur Schule. Sie müssen sich unweigerlich dem Straßenverkehr mit all seinen Gefahren stellen. Je besser sie darauf vorbereitet sind, desto größer ist ihre Sicherheit. Damit alle unbeschadet zur Schule und wieder nach Hause kommen, organisiert die Heinrich-Böll-Schule alljährlich die Aktion "Achtung Auto".
Das Projekt in Zusammenarbeit mit dem ADAC Hessen ist mittlerweile fester Bestandteil des Verkehrssicherheits-Unterrichts an der integrierten Gesamtschule. Verantwortlich dafür ist Oberstudienrat Matthias Brandau. An drei Tagen nahmen alle sechsten Klassen am Training teil.


Praktisch erfahren die Schülerinnen und Schüler, was es mit dem Bremsweg auf sich hat.


Zunächst hatten die Schüler Gelegenheit, bei praktischen Übungen auf spielerische Weise den Zusammenhang zwischen Geschwindigkeit, Reaktionszeit und Bremsweg zu erfahren. Beim nächsten Versuch mussten die Kinder mit Hilfe einer Pylone die Stelle markieren, an der sie den Bremsstopp eines Autos bei einer bestimmten Geschwindigkeit erwarten. Die Verwunderung war groß, als sie sahen, wie sehr sie sich verschätzt hatten. Das bremsende Auto schlitterte meistens an den aufgestellten Hütchen vorbei.
Höhepunkt des Trainings war die Fahrt im Testwagen, der eine Vollbremsung vollführte. Die dabei entstehenden Fliehkräfte spürten die Kinder am eigenen Leib. Ausbilder Thomas Tume lobte das vorbildliche Verhalten der Schüler und deren Wissensdurst. Bestens gerüstet stellen sie sich nun ihrem Schulweg.