Wintersport in all seinen Facetten

Skifreizeit der Heinrich-Böll-Schule im Olympia-Skigebiet Axamer Lizium / Quartier direkt an der Piste

Im Dezember präsentierten sich viele Skipisten in den Alpen in frühlingshaftem Grün. Liftbetreiber und Hoteliers in den Wintersportorten sehnten die weiße Pracht herbei. Schnee war Mangelware. Die rund 70 Schüler des siebten Jahrgangs und acht Lehrer der Heinrich-Böll-Schule hatten das große Glück, während ihrer einwöchigen Skifreizeit eine winterliche tief verschneite Bergwelt erleben zu dürfen. "Es war ein pures Ski- und Schneevergnügen", bilanzierte Astrid Schulze Icking, die seit vielen Jahren die Freizeit organisiert und leitet.
Quartier bezogen die Fürther im "Schneeloch" Axamer Lizium, dem Skigebiet vor der "Haustür" Innsbrucks. Zwei Mal fanden dort die olympischen Winterspiele statt. Nach einer reibungs- und staulosen Busfahrt erreichte die Gruppe bei strahlendem Sonnenschein den Zielort auf rund 1600 Meter. Von den steil in die Höhe ragenden Bergspitzen eröffnet sich ein fantastischer Blick auf Innsbruck und das Inntal. Die Bergwelt ist sehr ursprünglich und deshalb ein Hotspot für Tourengeher. Natürlich kommen auch die "normalen" Skifahrer voll auf ihre Kosten.
Im wahrsten Sinne des Wortes "stürmisch" verlief der erste Skitag: Auf Grund starker Windböen waren die Liftanlagen geschlossen. Kein Problem für die Gruppe der Fürther Gesamtschule: Die Schlepplifte an den Anfängerhängen waren in Betrieb, so dass die ersten "Gehversuche" auf den "Brettern" stattfinden konnten. Die Unsicherheit, die sich anfänglich in den Gesichtern der Mädchen und Jungen zu bemerken war, wich schnell Freude und Begeisterung. Wohl auch deshalb, weil die Lernerfolge groß waren.


Gipfeltreffen


Im Nu bewältigten die Skinovizen in der Pflugstellung die Hügel und "nebenbei" lernten sie Kurven zu nehmen. Einem Ausflug in höhere Regionen stand schon bald nichts mehr im Wege. Die Lehrer forderten und förderten die Skitalente nach individuellem Können.
Die versierten Fahrer machten sich mit der Zahnradbahn auf den 2340 Meter hoch gelegen "Hoadl", um von dort aus die anspruchsvollen Pisten abzufahren. Am dritten Tag wagten sich auch die Anfänger in höhere Regionen. Höhepunkt war die Novizen auf den Brettern die Bewältigung der "Damenabfahrt", die manche knifflige Passagen aufweist und das ganze Können der Anfänger abverlangte. Erschwert wurden die Anforderungen obendrein an zwei Tagen durch starken Schneefall. Der positive Aspekt: Die jungen Skifahrer hatten das seltene Vergnügen bei pulvrigem Tiefschnee die Hänge hinabwedeln zu können.
Die versierten Fahrer machten sich mit der Zahnradbahn auf den 2340 Meter hoch gelegen "Hoadl", um von dort aus die anspruchsvollen Pisten abzufahren. Höhepunkt war die "Anfänger" die Bewältigung der "Damenabfahrt", die manche knifflige Passagen aufweist und das ganze Können der Pistenneulinge abverlangte. Erschwert wurde das Ganze an zwei Tagen obendrein durch starken Schneefall. Der positive Aspekt: Die jungen Skifans lernten dabei, im flauschigen Tiefschnee die Hänge hinab zu wedeln.
Abends sorgte das Lehrerteam für Unterhaltung. "Skifreizeit-Urgestein" Peter Bauer hatte manchen Spaß auf Lager. Höhepunkt des Freizeitprogramms war eine nächtliche Fackelwanderung durch die verschneite Bergwelt. "Können wir nicht noch ein paar Tage hier bleiben. Es macht voll Spaß", meinte eine Siebtklässlerin am letzten Tag der Skifreizeit. Sie sprach ihren Jahrgangskameraden aus dem Herzen. Auch die Leiterin der Skifreizeit, Astrid Schulze Icking, zog ein überaus positives Fazit: "Der Aufenthalt in Axamer Lizium war in jeder Hinsicht ein Erfolg. Die Bedingungen waren sehr gut. Erwähnenswert ist auf jeden Fall, dass sich unsere Schüler auf und außerhalb der Piste vorbildlich verhielten. Die vielfältigen Eindrücke bleiben den Kindern lange in Erinnerung. Sie erlebten Wintersport in all seinen Facetten."