Notleidenden Kindern eine Weihnachtsfreude bereitet

"Päckchenaktion" mit Tradition an der HBS

Die Stiftung Kinderzukunft hat sich zur Aufgabe gemacht, Kindern in Bosnien, Herzegowina, Rumänien und der Ukraine zum Weihnachtsfest ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern. Armut ist immer noch ein weit verbreitetes Problem und einige Familien leben in diesen Ländern am Rand der Gesellschaft. Im Religionsunterricht an der Heinrich-Böll-Schule wird seit Jahren auf diese Situation hingewiesen.
Gerade in der Weihnachtszeit sensibilisieren die Pädagogen die Schüler für die Not anderer Kinder und machen ihnen bewusst, wie gut es ihnen und uns in Deutschland geht. Nächstenliebe demonstrieren und in Not lebenden Menschen helfen sind Werte, die an der integrierten Gesamtschule vermittelt werden.


Unser Foto zeigt Schüler der HBS mit den Päckchen. Schulleiter Alexander Hauptmann, Stufenleiterin Eveline Vieweg und Oberstudienrat Christoph Hantke dankten den Kindern für deren Spendenbereitschaft.


Aus diesem Grund organisiert die Fachschaft Religion, durchgeführt von Stufenleiterin Eveline Vieweg, seit vielen Jahren eine "Päckchenaktion". In diesem Jahr unterstützte man die Stiftung Kinderzukunft. Schirmherrin ist Bundesministerin Manuela Schwesig. Die Kinder lernten, so die Ministerin in einer Broschüre, dass "es Freude macht zu teilen und wie wichtig es ist, soziale Verantwortung mit Leben zu füllen".
In den Päckchen der HBS-Schüler finden die Kinder in Bosnien oder der Ukraine Spielzeug, Hygieneartikel, Süßigkeiten oder Kleidung. In Kooperation mit der Martin-Luther-Schule in Rimbach konnten über 100 Weihnachtspäckchen auf den Weg gebracht werden. Die Kontakte zur Stiftung stellte Christoph Hantke, Lehrer an der MLS, her. Er kümmerte sich auch um die Abwicklung des Transportes.