Sprachdiplome direkt aus Paris

Zweite Fremdsprache Französisch steht an der Heinrich-Böll-Schule hoch im Kurs

Direkt aus Paris flatterten unlängst die Sprachdiplom auf den Schreibtisch von Französischlehrer Sven Spottka. Gemeinsam mit dem Schulleiter der Heinrich-Böll-Schule, Alexander Hauptmann, überreichte der Oberstudienrat die Zertifikate an die erfolgreichen Schüler. Beide gratulierten den "jungen Franzosen" zu den durchweg guten Leistungen.
Unterzeichnet sind die Diplome vom französischen Erziehungsminister persönlich. Ausgestellt werden sie vom Institut Francais. Der Erwerb des Diploms wird an der integrierten Gesamtschule auf zwei Niveaustufen (A1 und A2) angeboten. Die Prüfung selbst besteht immer aus einer Reihe von unterschiedlichen Aufgaben, bei der die vier kommunikativen Kompetenzen - Hör- und Leseverstehen sowie mündlicher und schriftlicher Ausdruck - geprüft werden.


DIPLOMIERT. Aus den Händen von Oberstudienrat Sven Spottka und Schulleiter Alexander Hauptmann erhielten Schüler der Heinrich-Böll-Schule ihre französischen Sprachdiplome. Bereits jetzt bereiten sich weitere Schüler auf die Prüfungen im nächsten Jahr vor.


Die Vorteile des Diploms sind unverkennbar: Die Schüler verfügen über eine weltweit anerkannte Sprachqualifikation. Darüber hinaus sind die Jugendlichen problemlos in der Lage, im Nachbarland in den unterschiedlichsten Situationen zu kommunizieren. Nicht zu vergessen ist die Tatsache, dass die Freude an der französischen Sprache und die Kultur gefördert wird. Die HBS-Schüler schaffen sich die Basis, um auch in der gymnasialen Oberstufe im Fach Französisch erfolgreich zu sein.
Die hohen Anmeldezahlen für die Sprachprüfung - aus dem neunten Jahrgang meldeten sich in diesem Jahr über 30 Schüler an - machen deutlich, dass die zweite Fremdsprache an der integrierten Gesamtschule alles andere als ein Mauerblümchendasein fristet. "Wir müssen den Vergleich mit den hiesigen Gymnasien in keiner Weise scheuen", betonte Schulleiter Hauptmann. Auf Grund der vorliegenden Leistungen läge die HBS in Sachen Sprachdiplom im vorderen Bereich in der Bergsträßer Schullandschaft, bilanzierte der Schulleiter voller Stolz. Er dankte den diplomierten Schülern für deren vorbildliches Arbeitsverhalten und der Fachschaft Französisch für die fruchtbare Unterrichtsqualität.
Die Erfolge, so Oberstudienrat Spottka, der die Schüler gemeinsam mit seiner Kollegin Brigitte Harder akribisch auf die Tests vorbereitet, seien kein Zufall, sondern auf den Ehrgeiz der Schüler und das Engagement seiner Kollegen der Französischfachschaft zurückzuführen. Damit auch im nächsten Jahr wieder möglichst viele Diplome aus Paris nach Fürth geschickt werden können, bereiten sich die Neuntklässler schon jetzt auf die Prüfungen im März 2017 vor.