Neue Ziele fest im Visier

Unterschrift unter Zielvereinbarungen der Heinrich-Böll-Schule

Wer keine Ziele hat, bleibt auf der Strecke. Entwicklungen, Innovationen, Ideen und Visionen entstehen nur dann, wenn man konkrete Ziele hat, deshalb sind Zielvereinbarungen keine moderne Form der Knebelung, sondern eine sinnvolle Maßnahme, um ein Unternehmen zukunftsfähig zu machen. Dass Schulen nichts anderes sind als Dienstleistungsunternehmen, wird allzu oft ausgeblendet. Auch sie müssen sich einem "Wettbewerb" stellen, auch sie müssen Perspektiven aufzeigen und Ziele verfolgen - stets zum Wohl der Schüler.
Wissend um diese Tatsache hat die Heinrich-Böll-Schule auf Grundlage der letzten Inspektion zwei Zielvereinbarungen formuliert, die Schulleiter Alexander Hauptmann und Schulamtsdirektor Bernd Rippert am vergangenen Dienstag im Rahmen der Gesamtkonferenz unterzeichneten.
Die Inspektion sei ein Werkzeug, mit dem man Schwächen an Schulen aufdecken könne, konstatierte Schulleiter Alexander Hauptmann, der damit eine Lanze für diese Form der Bewertung brach. Er erinnerte daran, dass das Schulleitungsteam um Andreas Stüber, unterstützt von der Schulleiterin der Erbacher Schule am Sportpark, Heidi Adam, Zielvereinbarungen ausgearbeitet hätte, die von allen Gremien auf Akzeptanz gestoßen seien. Mit Freude hob Hauptmann hervor, dass viele Vereinbarungen "bereits in Arbeit sind".


Zielvereinbarungen: Im Beisein von Eltern, Schülern und dem Kollegium der Heinrich-Böll-Schule unterzeichneten Schulleiter Alexander Hauptmann (l.) und Schulamtsdirektor Bernd Rippert (r.) die ausgearbeiteten Zielvereinbarungen.


Ins Detail ging Schulamtsdirektor Bernd Rippert, der Inhalte der Zielvereinbarungen nannte. Im Fokus seien der Umgang mit heterogenen Lerngruppen und die Laufbahnberatung. Rippert dankte allen, die während eines "längeren Prozesses" an den Zielen gearbeitet hätten. Die Schulgemeinde, so Rippert weiter, könne sich damit identi?zieren. Der Schulamtsdirektor, der im Dezember dieses Jahres in den wohlverdienten Ruhestand geht, ist sich sicher, "dass sich die Heinrich-Böll-Schule - eine gut aufgestellte Schule - sich weiter verbessern kann." Sein Dank galt der Steuergruppe "Schulentwicklung" und dem Schulleitungsteam.
Unter dem Beifall des Kollegiums, der Eltern- und Schülervertretern unterzeichneten Schulamtsdirektor Bernd Rippert und Schulleiter Hauptmann die Zielvereinbarungen, die nach zwei Jahren auf den Prüfstand gestellt werden.