Bunte Fassade und zusätzliche Sitze

Heinrich-Böll-Schule optimierte und verschönerte das Schulgelände / Dank an Schulträger

Es wurde gehämmert, geschraubt und gepinselt: Auf dem Außengelände der Heinrich-Böll-Schule herrschte unlängst rege Betriebsamkeit. Grund der Bau- und Sanierungstätigkeiten: Die Optimierung und Verschönerung des Schulgeländes.
Das erste Projekt der Neugestaltung beinhaltete die Montage der neuen Sitzgelegenheiten aus Holz. Für die Umsetzung der Maßnahme, die vom Schulträger finanziert wurde, war Schreinermeister Wolfgang Meister mit Schülern seines Wahlpflichtunterrichtes verantwortlich. Mit Akkuschraubern ausgestattet, befestigten die Schüler Bretter aus unbehandelter Douglasie auf eine Unterkonstruktion, die man auf vorhandene Betonquader montiert hatte.
Es dauerte nicht lange, bis die ersten Schüler die neuen Sitzgelegenheiten testen. Dass diese Maßnahme überfällig war, ging aus den vielen positiven Kommentaren der Nutzer hervor, die bisher in den kühleren Jahreszeiten auf den kalten Steinen Platz nehmen mussten.
Das zweite Projekt befasste sich mit der farblichen Neugestaltung der Garagenfront, die zur Straße zeigt. Bisher präsentierte sie sich grau und trist "und keineswegs einladend", wie Schüler treffend formulierten. Das Anliegen der Schule, an dieser exponierten Stelle etwas Farbe ins Spiel zu bringen, wurde ebenfalls vom Schulträger positiv beschieden.
Gefordert waren die Kunstlehrer, die gemeinsam mit Schülern und ausgerüstet mit Farbe und Pinsel der tristen Fassade zu Leibe rückten. Fachmännisch unterstützt wurde die Gruppe von den Hausmeistern, allen voran Fritz Überall. Doch bevor es mit dem Malen überhaupt losgehen konnte, wurde am Computer ein digitales Modell der Wand konzipiert.
Schulleiter Alexander Hauptmann dankte dem Schulträger für die finanzielle Unterstützung und die fachmännische Beratung. Die beiden Maßnahmen, so Hauptmann hervorhebend, seien ein Beispiel für die gute Zusammenarbeit mit dem Schulträger.