Betonung und Aussprache gaben den Ausschlag

Schüler der HBS beteiligten sich erstmals an Vorlesewettbewerb im Fach Französisch

Die drei Jurymitglieder, allesamt Muttersprachlerinnen, spitzten die Ohren und achteten akribisch auf jede Betonung und die korrekte Aussprache. Natürlich legte das Expertenteam auch ein Augenmerk auf die adäquate Interpretation der literarischen Texte. Die Schüler verschiedener Bergsträßer Schulen, darunter auch drei Jugendliche der Heinrich-Böll-Schule in Fürth, konnten die Jury allesamt überzeugen. Der Vorlesewettbewerb im Fach Französisch war daher erneut ein voller Erfolg.
Der Wettbewerb wurde vor zwei Jahren ins Leben gerufen "und ist eine ideale Ergänzung zu den Prüfungen für den Erwerb des französischen Sprachdiploms", erklärte Oberstudienrat Sven Spottka. Die Fachschaft Französisch an der integrierten Gesamtschule in Fürth kann seit Jahren auf hervorragende Prüfungsergebnisse verweisen. Als der Vorlesewettbewerb initiiert wurde, trafen die vier Französischlehrer deshalb die Entscheidung, auch HBS-Schüler zu nominieren.
Mira Hölzing (10 Klasse), Selina Fey (9 Klasse) und Lea Hö?e (8 Klasse) traten gegen Schüler mehrerer Bergsträßer Schulen, darunter das ausrichtende Starkenburg-Gymnasium, das Alte Kurfürstliche Gymnasium, das Goethe-Gymnasium und das Überwald-Gymnasium, an.



Glückwunsch zum Erfolg: Französischlehrer Sven Spottka (r.) und Schulleiter Alexander Hauptmann (l.) gratulierten den Schülerinnen der Heinrich-Böll-Schule, Helen Riebel, Selina Fey und Lea Höfle (v.l.n.r.), zum Erfolg beim Vorlesewettbewerb in französischer Sprache.


Bei Teil eins der Leseprüfung mussten die Jugendlichen zwei Minuten lang einen bekannten und geübten literarischen Text vortragen. Es folgte darauf Teil zwei: Jetzt galt es, einen ungeübten literarischen Text möglichst ?üssig und fehlerfrei zu lesen; keine einfache Aufgabe.
Zufriedenheit, Stolz und Freude kamen beim betreuenden Lehrer Sven Spottka auf, als die Platzierungen verkündet wurden. Mira Hölzing landete in ihrer Altersklasse auf dem zweiten Platz. Nur knapp verfehlten Selina Fey und Lea Hö?e die Medaillenränge. Besonders bei Lea Hö?e war der Abstand auf die Drittplatzierte denkbar knapp.
"Unsere drei jungen Französinnen haben die Heinrich-Böll-Schule würdig vertreten und den Mitbewerbern der Gymnasien in nichts nachgestanden", bilanzierte ein zufriedener Französischlehrer Sven Spottka.