Plus statt Minus - so haben Jugendliche ihr Geld im Griff

Volksbank Weschnitztal zu Gast

Handy, Urlaub, Markenturnschuhe, Konzertkarten - der Alltag ist voller kostspieliger Verlockungen. Schnell können da junge Menschen den Überblick über ihre Finanzen verlieren, sodass die Überschuldung in unmittelbare Nähe rückt. Mit ein wenig Planung sowie einigen Tricks und Kniffen können Jugendliche ihre Finanzen ganz leicht im Griff behalten. Wie solch eine Planung aussehen kann, wurde den Neuntklässlern der Heinrich-Böll-Schule von der Volksbank Weschnitztal präsentiert.
Der Ausbildungsleiter Daniel Fendrich war mit der Auszubildenden und ehemaligen HBS-Schülerin Jessica Knapp gekommen, um die Jugendlichen auf das praktische Leben nach der Schulzeit vorzubereiten. Sie sprachen u.a. die Themen Girokonto, Zahlungsverkehr und Kredite an. Dabei wurden die Schüler durch Fragen und verschiedene Aufgabenstellungen aktiv in die Thematik einbezogen. Zusätzlich wurden die Vorteile und Funktionen, aber auch die Risiken des Online-Bankings dargestellt und erläutert.
An IBAN und BIC kommt seit diesem Jahr keiner mehr vorbei, wenn es um grenzüberschreitenden Euro-Zahlungen im SEPA-Raum geht. Deshalb lernten die Schüler, was sich durch SEPA bei Überweisungen ändert. Beim Ausfüllen eines Überweisungsträgers praktizierte jeder zusätzlich diese Anwendung. Schließlich erläuterte Daniel Fendrich den Aufbau eines Kontoauszuges, der als Nachweis von Zahlungen mindestens drei Jahre aufbewahrt werden sollte.



Die Volksbank Weschnitztal gab den Schülern der Heinrich-Böll-Schule wertvolle Tipps und Informationen rund um das Thema Finanzen.


Der Führerschein, ein Motorroller oder das erste Auto - Wünsche, die höhere Ausgaben erfordern. In einem verständlichen Überblick über verschiedene Motive und Formen des Sparens, erfuhren die Neuntklässler, warum und wie sie in Zukunft sparen können. Anschließend zeigte ihnen der Ausbildungsleiter aber auch, welche Arten von Krediten und Möglichkeiten es gibt, wobei er sie gleichzeitig für die Gefahren einer möglichen Verschuldung sensibilisierte.
"Geld spielt im Alltag für Jugendliche zwischen 10 und 16 Jahren eine zentrale Rolle. Es ist uns daher wichtig, dass unsere Schüler möglichst früh ihre Geldangelegenheiten mit Weitsicht planen und verantwortungsvoll mit finanziellen Mitteln umgehen können. Ferner sollen sie über Grundkenntnisse zum sicheren Zahlungsverkehr verfügen. Die fachmännische Unterstützung der Volksbank Weschnitztal bringt den Schülern die alltägliche Bedeutung dieses Themas noch mal näher, weshalb wir diese auch für die kommenden Jahrgänge wieder einladen möchten", so Katharina Sattler und Julia Kemle, die diesen Workshop für ihre neunten Klassen organisierten.