Topleistungen beim Mathematik-Wettbewerb

Sieben erfolgreiche Talente konnten sich unter den Siegern platzieren

"Ein Wal-Baby hat bei der Geburt eine Länge von 6 m und wächst pro Tag 3 cm. Als ausgewachsener Wal misst es 18 m. Berechne, nach welcher Zeit es diese Länge erreicht hat." "In Marks Schuhbeutel sind ein Paar gelbe und ein Paar grüne Turnschuhe. Er greift in den Beutel, ohne zu schauen. Er möchte einen Schuh herausnehmen. Mit welcher Wahrscheinlichkeit ist es ein linker Schuh?" Solche oder ähnliche herausfordernde Aufgaben waren auch in diesem Jahr beim 48. Mathematik-Wettbewerb des Landes Hessen zu lösen. Viele Schüler nahmen daran teil, darunter auch 159 Achtklässler der Heinrich-Böll-Schule.
Der hessische Mathematik-Wettbewerb ist an der Fürther integrierten Gesamtschule fester Bestandteil im Unterrichtsplan der achten Jahrgangsstufen. Was zunächst zur freiwilligen Teilnahme angeboten wurde, ist heute verpflichtend für alle Schüler der achten Schuljahre aller Schulzweige. In drei Aufgabengruppen (A: Gymnasium, B: Realschule und C: Hauptschule) werden Prüfungen mit entsprechenden Schwierigkeitsgraden ausgeschrieben.
Der erste Schritt zum Finale ist der schulinterne Wettbewerb, an dem im Dezember alle achten Klassen teilnahmen. Innerhalb von zwei Schulstunden mussten die Jungen und Mädchen selbstständig acht Pflicht- und nach Möglichkeit zwei von fünf Wahlaufgaben lösen. Dreisatz, Prozentrechnung, Gleichungen, Winkel, Wahrscheinlichkeitsrechnung oder aber Konstruktion von geometrischen Figuren waren dabei die unterschiedlichen Schwerpunkte. Ziel des Wettbewerbes ist es, die Freude und Interesse am Mathematikunterricht zu fördern und Schülern Gelegenheit zu geben, ihre Fähigkeiten in einem größeren Rahmen zu vergleichen.



Die Heinrich-Böll-Schule ehrte ihre besten Rechner aus dem achten Jahrgang.


Bis Ende Januar hatten sie sich dann schließlich noch gedulden müssen, denn erst hier wurden die besten Rechner als Schulsieger gekürt. Wie schon im letzten Jahr konnte Fachbereichsleiterin Katharina Sattler wieder zahlreiche Bestleistungen feststellen. "Das gute Abschneiden bei diesem Wettbewerb spricht in der Tat für das hohe Niveau des Unterrichts an der HBS", freute sich die Mathematiklehrerin. Mit gleicher Punktzahl gewannen Kalle Bräumer (8/2), Helena Achtinoudis (8/6) und Max Troppmann (8/3) in der A-Kategorie. In der Leistungsklasse B erreichte Tim Kowatschitsch (8/3) 45 von 48 zu vergebenen Punkten und siegte damit vor Nils Bernd (8/2) und Dominik Petersen (8/2). Hakim Volz (8/5) sicherte sich schließlich in der Kategorie C den Sieg.
Die Rechenkünstler wurden von Katharina Sattler mit einer Urkunde ausgezeichnet, wobei auch Kerstin Bauer, Christian Eckes, Willi Gramlich sowie Sven Schork als Fachlehrer der jeweiligen Kurse zum Gratulieren gekommen waren. Der nächste Schritt folgt nun am 2. März. An diesem Tag geht es nämlich für die Schulsieger in die zweite Runde - diesmal auf Kreisebene, die für die Gymnasialschüler am Alten Kurfürstlichen Gymnasium in Bensheim und für die Haupt- und Realschüler an der Dietrich-Bonhoeffer-Schule in Rimbach stattfindet. Die Fachlehrer sind sich schon jetzt einig: "Ihr seid gute Mathematikschüler und deshalb werdet ihr auch diese Herausforderung wieder toll meistern. Ihr könnt euch sicher sein, dass euch die komplette Schule und wir Lehrer die Daumen feste drücken werden."