Französisch-Diplom für 14 Schüler

Das Sprachdiplom hat einen hohen Stellenwert und ist auch international als wichtige Qualifikation anerkannt.

Die Schulgemeinde der Heinrich-Böll-Schule freut sich über 14 Schüler des jetzigen zehnten Jahrgangs, die in diesem Jahr erfolgreich ihre DELF-Prüfung ablegten. In einer kleinen Feierstunde erhielten sie nun aus den Händen des Französischlehrers Sven Spottka und dem kommissarischen Schulleiter Andreas Stüber ihre Diplome.
Die Französischlehrer Brigitte Harder und Sven Spottka bereiteten ihre Schützlinge umfangreich auf die DELF-Prüfungen vor. "Alle Schüler haben mit guten bis sehr guten Ergebnissen bestanden", betonte Sven Spottka voller Stolz. Die Hürden, die dafür überwunden werden mussten, waren hoch: In Mainz stellten sich die Schüler am Institut Française einem drei Teile umfassenden mündlichen Test. Der schriftliche Teil, der an einem zentralen Prüfungsdatum in der Schule von den Französischlehrern abgenommen wurde, prüfte die Kompetenzen im Leseverstehen, Hörverstehen und Schreiben. Der Name DELF steht für "Diplôme d'Etudes en Langue Française", einem national und international anerkannten Sprachdiplom für Französisch als Fremdsprache, ausgestellt vom Ministère de l'Éducation Nationale.



Die Schüler der Heinrich-Böll-Schule freuen sich über ihr Diplom der französischen Sprache.


Ans Ausruhen denken die Zehntklässler jedoch jetzt noch lange nicht. Motiviert vom Ergebnis streben sie bereits die nächste Stufe an, die im Frühjahr 2016 ansteht. "Seit Beginn des neuen Schuljahres treffen wir uns wieder wöchentlich, um weiter zu üben und Fortschritte zu machen. Schließlich möchten wir auch das Diplom der nächsthöheren Niveaustufe erhalten", erklären die engagierten Jugendlichen.
Das Sprachdiplom DELF bewertet nach dem europäischen Referenzrahmen für Sprachen und ist somit eine Auszeichnung, die nicht nur europaweit, sondern international anerkannt ist, und deren "Benotung" unabhängig vom Schulsystem des jeweiligen Landes verstanden wird. Es ist für die Schüler ein Nachweis über ihre französischen Sprachkenntnisse, ganz egal wie die Note im Zeugnis aussieht. Darüber hinaus stärkt es das Selbstbewusstsein, denn man kann durchaus stolz sein, wenn man sich mit einem unbekannten Menschen, der ein Gespräch nur auf Französisch führen will, verständigen kann. Die Heinrich-Böll-Schule hat die Bedeutung dieser Einrichtung frühzeitig erkannt und kann schon seit einigen Jahren auf erfolgreiche Teilnahmen verweisen.
Die drei Schülerinnen Mira Hölzing, Dana La Rocca und Sandra Weimann haben bei den Prüfungen das Traumergebnis von 100 Prozent erreicht. Nicht unerwähnt soll auch die Leistung von neun ehemaligen Zehntklässlern bleiben, die den zweiten Kurs ebenfalls mit Erfolg bestanden. Bereits im Juli verließen sie als Abschlussschüler die HBS und setzen mittlerweile ihre schulische Laufbahn an weiterführenden Schulen fort.
Folgende Schüler nahmen das Diplom in Empfang: Mira Hölzing, Sophie Lannert und Anna Wagner (10/1), Anna Mettmann und Violetta Nowak (10/2), Julia Czipka (10/4), Ines Gutschalk, Chiara Hohenstein, Marta Kuhn, Dana La Rocca, Alina Schwab, Carina Vettel Sandra Weimann und Laura Zefferino (10/6).