Gleich fünf Pädagogen verabschieden sich

Barbara Trenkwald und Christoph Krüger verlassen zum Sommer die Heinrich-Böll-Schule, Patrick Tannhäuser, Nadine Bradshaw sowie Elmar Elges gingen bereits zum ersten Halbjahr.

Wenn ein Schuljahr zu Ende geht, ist es immer wieder Zeit, Abschied zu nehmen - nicht nur von Schülern, sondern manchmal auch von Lehrern, wie jetzt an der Heinrich-Böll-Schule. Nur ungern ließ die Fürther Schulgemeinde am letzten Schultag vor den Sommerferien die Kollegen Barbara Trenkwald und Christoph Krüger gehen.
Die ersten Schritte des Lehrerdaseins machte Barbara Trenkwald an der HBS, denn hier begann für sie nach ihrem Studium an der Frankfurter Goethe-Universität ihr Referendariat. Im November 2012 schloss sie diese Zeit mit dem zweiten Staatsexamen in den Fächern Mathematik und Geographie erfolgreich ab. Seitdem unterrichtete Barbara Trenkwald neben ihren Schwerpunktfächern auch Religion und engagierte sich im Wahlpflichtbereich. In den folgenden Jahren gestaltete sie die Schule aktiv mit, indem sie u.a. kurzerhand die Leitung einer zehnten Klasse übernahm, die Skifreizeit durch ihre Begleitung als Skilehrerin unterstützte oder während des Ostercamps in den Ferien die Schüler auf ihre Abschlussprüfung vorbereitete. Ab nächstem Schuljahr wird sie an der Schule am Sportpark in Erbach (Odenwald), ebenfalls eine integrierte Gesamtschule, tätig sein.



Gute Wünsche zur Verabschiedung gab es für Barbara Trenkwald und Christoph Krüger von den Kollegen der Heinrich-Böll-Schule.


Christoph Krüger betrat im Juni 2013 zum ersten Mal die integrierte Gesamtschule, denn dort fing er als neue Lehrkraft seinen Vorbereitungsdienst an. Während die Ausbildung für den Bereich der Sekundarstufe I an der HBS stattfand, übernahm die Martin-Luther-Schule in Rimbach die Oberstufenausbildung. An der Universität in Mainz studierte er zuvor die Fächer Englisch und Sport auf Lehramt an Gymnasien. Nachdem er das zweite Staatexamen erfolgreich bestand, freute er sich über ein Stellenangebot der HBS. Als Englischlehrer erklärte er sich sofort bereit, den Austausch mit der englischen Partnerschule in Whitby tatkräftig zu unterstützen. Auch bei der Skifreizeit im Februar brachte er den Schülern des siebten Jahrgangs das Skifahren bei. Ihn zieht es zurück in seine Heimat, wo er schon in den Startlöchern für eine neue Schule steht.
"Schade, dass ihr gehen müsst und nicht bei uns bleiben könnt. Bis zuletzt haben wir gekämpft und uns dafür eingesetzt, dass ihr uns nicht verloren geht. Als engagierte Kollegen habt ihr unsere Schule wirklich bereichert und werdet dies an andere Stelle zukünftig genauso gut machen, da bin ich mir sicher", so der kommissarische Schulleiter Andreas Stüber. Personalrat und Kollegium schlossen sich diesen Worten an und wünschten ihnen viel Erfolg für ihren weiteren Weg.
Die beiden Verabschiedeten bekundeten ihre enge Verbundenheit mit der Heinrich-Böll-Schule und hoben die harmonische Zusammenarbeit innerhalb des Kollegiums hervor.
Bereits zum ersten Halbjahr Ende Januar sind die drei Lehramtsreferendare Patrick Tannhäuser, Nadine Bradshaw und Elmar Elges verabschiedet worden. Das Trio hatte den Vorbereitungsdienst an der HBS im Mai 2013 angetreten und knapp zwei Jahre später das zweite Staatsexamen erfolgreich bestanden. Sie haben ihren Dienst als Lehrer an anderen Schulen weiterführen können.