Traditionelles Fußballturnier stimmte die Abschlussklassen auf ihr Schuljahresende ein

Zwölf Mannschaften kickten in der Sporthalle der Heinrich-Böll-Schule (HBS) um den HBS-Pokal. Den begehrten Wanderpokal konnte schließlich das Team der Klasse 9/2 nach Hause bringen.

Wenn in der Sporthalle der Heinrich-Böll-Schule Dutzende von Neunt- und Zehntklässler in sportlichen Trikots über den Linoleumboden rennen, um das begehrte runde Leder unter Kontrolle zu bekommen oder gar ins gegnerische Tor zu schießen, dann ist es wieder soweit: Die Lehrer der Fachschaft Sport haben zum HBS-Pokal, dem traditionsreichen und beliebten Fußballturnier, eingeladen. So war es auch vergangene Woche (08.07.), dass Schüler der neunten und zehnten Klassen Spaß am Fußball fanden und qualitativ hochkarätige Spiele mit packenden Torraumszenen sowie schönen Kombinationen zeigten. "Die Qualität aller Spiele und Spieler ist Ausdruck bzw. Ergebnis der frühzeitigen Talentsichtung und Förderung, die wir Sportlehrer an der HBS intensiv ausüben", so Kurt Oberle, der seit Jahren für die Talentförderung an der Schule verantwortlich ist. Hohe Temperaturen zur Mittagszeit als Wetterprognose veranlassten die Veranstalter, das Turnier kurzerhand in den Vormittag zu verlegen. Die kurzfristige Planänderung hatte sich gelohnt, denn die Bedingungen in der Halle waren optimal. Insgesamt hatten sich zwölf Mannschaften, darunter sieben Teams aus dem zehnten und fünf aus dem neunten Jahrgang, angemeldet. Und auch immer mehr Mädchen haben Lust am Fußball, denn zahlreiche Klassen setzten auf sie als aktive Spieler.



Der begehrte Wanderpokal der HBS geht in diesem Jahr an das Team der Klasse 9/2.


Dass dieses Event inzwischen eine echte Kultveranstaltung für die Jugendlichen geworden ist, zeigte sich auch darin, dass zahlreiche Fans gekommen waren, um für eine stimmungsvolle Atmosphäre zu sorgen und ihr Team lautstark anzufeuern. Vor Beginn des Turniers erläuterte Sportlehrer Kurt Oberle die obligatorischen Spielregeln. Dabei war ihm besonders wichtig, dass sich die Jugendlichen sportlich fair verhalten und Regelwidrigkeiten unterlassen sollten. In vier gemischten Gruppen traten die Mannschaften gegeneinander an, um den jeweiligen Gewinner zu ermitteln. Die vier Gruppensieger spielten im Halbfinale, wobei kein Spiel nach Ablauf der Spielzeit mithilfe von Siebenmeterschüssen entschieden werden musste. Im Finale lieferten sich die Klassen 9/2 und 10/5 ein packendes Endspiel, das nach regulärer Zeit mit einem 0:0-Unentschieden endete. Die Entscheidung musste nun beim Siebenmeterpunkt fallen. Die Klasse 9/2 von Sebastian Rhein hatte die besseren Nerven und einen starken Torhüter. Mit einem 4:3 ging der HBS-Pokal schließlich an ihr Team, das aus Lukas Biereder, Maximilian Biereder, Melina Ende, Emre Gözübüyük, Dennis Kotschi, Patrick Lehrian, Manual Massoth, Dario Matt, Jerome Roth, Laura Tobias und Tobias Voigt bestand.



Sportlich faires Verhalten während des Turniers ist für die Sportlehrer unabdingbar.


"Für manche geht es um das Dabeisein, für andere ums Gewinnen. Aber der Spaß am Sport verbindet sie alle. Es war wieder ein schönes Fußballfest, was besonders durch das faire und sportliche Verhalten aller Teams abgerundet wurde", stellten die beiden Sportfachleiter Sebastian Rhein und Gernot Oberle zufrieden fest.



Auf das zweite Siegertreppchen schaffte es das Team der Klasse 10/5.


Bei der Entlassungsfeier der HBS (11.07.) wurden die Sieger vor großem Publikum mit Wanderpokal und Medaillen nochmals gebührend ausgezeichnet.