Die Heinrich-Böll-Schule und das Sportabzeichen gehören zusammen

Die HBS-Schüler sind keine Couch-Potatoes.

Der Erwerb des Deutschen Sportabzeichens an der Heinrich-Böll-Schule hat eine lange Tradition. Seit Jahrzehnten legt die Schule großen Wert darauf, dass möglichst viele Schüler die Auszeichnung erlangen. Im Wettbewerb um dieses Abzeichen zählt die Fürther Schule im Landesvergleich deshalb auch nicht umsonst zu den besten. Bereits mehrfach wurde sie dafür schon ausgezeichnet.
Im Rahmen des Sportunterrichts strebten auch in diesem Jahr rund 870 Schüler nach dem Sportabzeichen in Gold, Silber oder Bronze. Mehr als die Hälfte waren erfolgreich und bekamen die entsprechende Urkunde für ihre Leistungen überreicht. Besonders bei traditionellen Disziplinen, wie Wurfball, Weitsprung oder Sprint, die bei der Abnahme des Sportabzeichens zählen, waren die Schüler zum Teil bis in die Haarspitzen motiviert, ihre Bestleistungen nochmals zu steigern. Dabei machten sie sich schulische Trainingseinheiten zunutze, selbst bei Misserfolgen gaben sie nicht auf.
"Das Deutsche Sportabzeichen kann zu sportlichen Höchstleistungen inspirieren und der Anfang herausragender sportlicher Leistungen sein. Wofür es jedoch vor allem steht, ist regelmäßige Bewegung und Gesundheit. Unsere Schüler sind von der sogenannten Couch-Potato ziemlich weit entfernt, wenn wir auf dieses hervorragende Ergebnis blicken", so die beiden Sportfachleiter Sebastian Rhein und Gernot Oberle, die zusammen mit ihren Kollegen die Schüler Jahr für Jahr zu solchen Glanzleistungen motivieren.
Beim Sportabzeichen werden Kraft, Ausdauer, Koordination und Schnelligkeit getestet, die in der heutigen Zeit eher weniger Beachtung geschenkt bekommen. Trotzdem besitzen sie ihre Daseinsberechtigung, da sie an ganz basalen Bewegungsmustern anknüpfen, die für die weitere sportliche Entwicklung entscheidend sind. Regelmäßige Sportangebote verbessern nachweislich die Konzentrations- und Leistungsfähigkeit und fördern die soziale sowie gesundheitliche Entwicklung von Kindern und Jugendlichen ganzheitlich und langfristig.



Abermals waren zahlreiche HBS-Schüler beim Erwerb des Deutschen Sportabzeichens erfolgreich und bekamen die entsprechende Auszeichnung für ihre Leistungen überreicht.


"Das Deutsche Sportabzeichen bereichert unseren Sportunterricht, denn es ist unheimlich vielseitig: Wenn ein Kind in einer Disziplin nicht so stark ist, hat es die Chance, das woanders auszugleichen. Das Sportabzeichen bietet mit dem Mix aus Ausdauer, Koordination, Schnelligkeit und Kraft einen tollen Anreiz. Die persönliche Eigenleistung und die individuelle Fitness eines einzelnen Schülers stehen dabei im Mittelpunkt", so der Sportlehrer Gernot Oberle.
Eine gesunde und zufriedene Lebensgestaltung braucht vielfältige Bewegungen und sportliche Aktivitäten. Die Wurzeln werden im Elternhaus gelegt. In der Schule und im Verein werden dann die Weichen für das lebenslange Sporttreiben und für eine sinnvolle und gesunde Lebensführung, auch dann wenn die Schulzeit vorüber ist, gestellt. Wird hier nicht ein freudvoller Zugang zur Bewegung geschaffen bzw. erhalten, dann sind vielfach negative gesundheitliche Folgen vorprogrammiert. Im Rahmen des Sportunterrichts verdeutlichen deshalb die Lehrer der integrierten Gesamtschule, dass Sport nicht nur einen wichtigen Beitrag zur Gesundheitserziehung sowie körperlichen Fitness leistet, sondern auch Spaß, Freude und Teamfähigkeit vermittelt und so den Grundstein für das lebenslange Sporttreiben legt.
"Sport verbindet, hält den Körper fit und den Geist frisch - zentrale Gründe, warum das Deutsche Sportabzeichen auch zukünftig fest zu unserer Schule gehört", erklärt der kommissarische Schulleiter Andreas Stüber, der den deutlichen Schwerpunkt auf dem sportlichen Sektor in seinem Haus befürwortend unterstützt.