Attraktive Verbesserungen und hochwertige Anschaffungen

Die Blüten und Früchte des Fördervereins der Heinrich-Böll-Schule können sich durchaus sehen lassen.

Eine der wichtigsten Aufgaben in unserer Gesellschaft überhaupt ist es, die Entwicklung und das Lernen der Kinder und Jugendlichen zu unterstützen. Je mehr Menschen sich daran mit ihren Ideen, ihren Fähigkeiten, ihrer Zeit und ihrem Geld beteiligen, desto besser.
Die Mitglieder des Schulfördervereins "Interessenkreis zur Förderung der Heinrich-Böll-Schule" haben sich dieser bedeutenden Aufgabe angenommen, indem sie für das Wohl der Schule sowie für die Lern- und Entwicklungschancen der Schüler sorgen. Einen sehr wichtigen Beitrag, den dabei so ein Schulförderverein leistet, sind die zusätzlichen finanziellen Mittel für Aktivitäten und Projekte, die sonst nicht möglich wären. Um es auf den Punkt zu bringen: Ohne die jahrzehntelange Förderung durch den Verein wäre die Heinrich-Böll-Schule um viele attraktive Verbesserungen und hochwertige Anschaffungen ärmer.
Nicht unerwähnt sollten deshalb einige Projekte sein, die der Förderverein in diesem Schuljahr ermöglichte:
Für den Musikunterricht konnten 14 Keyboards angeschafft werden, damit die Schüler an diesen Instrumenten regelmäßig unterrichtet werden können. Die Musiklehrer der HBS wissen, welche Vorzüge ihr Fach zu bieten hat. Musik regt nicht nur das logische Denken an, sondern fördert auch die Sprache, die Feinmotorik und die Kommunikationsfähigkeit. Das Erlernen eines Instrumentes bildet zudem Persönlichkeitsmerkmale und Teamfähigkeit weiter aus.



Die Siebtklässler der Heinrich-Böll-Schule erlebten eine literarische Reise zu den Vulkanen dieser Welt.


Die unendlichen Weiten des Alls regten schon immer zu Fantasie und Träumen an. Seit Kurzem gehört deshalb auch ein Teleskop zum Inventar der HBS, welches speziell im Physikunterricht, aber auch in anderen Fächern sowie außerhalb des Unterrichts zum Einsatz kommt. Mit einem zugehörigen Satz von Okularen lassen sich u.a. faszinierende Details des Mondes beobachten. Sollte der Himmel bewölkt sein, so wird im Klassenraum der Aufbau und die Einstellungsmöglichkeiten des Gerätes erforscht. Ein Sonnenfilter kann ebenso installiert werden, um die Sonnenoberfläche gefahrlos zu erkunden.
"Viele Kinder und Jugendliche interessieren sich für Naturerscheinungen und deren Erklärungen. Eine der wichtigsten Aufgaben des Physikunterrichts ist es daher, die Freude an Naturphänomenen und die Neugier auf deren Erklärungen aufzugreifen", so der Physiklehrer Willi Gramlich, der mit dem gesponserten Lehrmaterial Begeisterung und Interesse der Schüler dauerhaft bewahren möchten.
Eine spannende und informative Deutschstunde der anderen Art ermöglichte der Förderverein den Siebt- und Achtklässlern der HBS, indem er die Lesung mit der bekannten Autorin Katja Brandis mit einer Finanzspritze unterstütze. Die Autorin liebt als begeisterte Taucherin das Leben unter Wasser. In den Meeren dieser Welt hat sie unvergessliche Begegnungen mit Haien, Rochen und Delfinen erlebt, die auch in ihren Büchern eine Rolle spielen. Den Schülern gab sie einen Einblick in ihren Zukunfts-Thriller "Ruf der Tiefe", den sie zusammen mit Hans-Peter Ziemek geschrieben hat. Die fesselnde Spannung sowie die faszinierende Unterwelt als Kulisse, die Katja Brandis zusätzlich durch eigene Bildaufnahmen und Erfahrungsberichte darstellte, gefielen den achten Klassen besonders.
Der siebte Jahrgang hingegen erlebte eine Reise zu den Vulkanen der Welt, während die Autorin von ihrem Abenteuerroman "Vulkan Jäger" erzählte. Dieser handelt von einer atemberaubenden aber auch informativen Geschichte, in der Mut und Besessenheit eine Rolle spielen und sogar noch Platz für eine Liebesgeschichte ist. Auch hier begeisterte die Autorin ihre Zuhörer mit persönlichen Fotografien und mitgebrachten Lavagestein.
"Wir wissen von den Herausforderungen, denen sich Kinder und Jugendlichen auf ihrem Weg zum Lesen und Schreiben und damit zur aktiven Teilnahme am gesellschaftlichen Leben stellen müssen. Uns ist es wichtig, dass alle Kinder einen Zugang zur Literatur und zum Lesen finden. Die Begegnung mit einem echten Schriftsteller motiviert, denn sie bleibt intensiv in Erinnerung. Dank der finanziellen Basis des Fördervereins wird unsere nachhaltige Leseförderung zusätzlich unterstützt", bemerkte die Lehrerin Silvia Hantke, die diesen Schultag zusammen mit dem Medioteksteam organisierte.



Die bekannte Autorin Katja Brandis begeisterte bei ihren Erzählungen mit eigenen Bildaufnahmen und echtem Lavagestein.


Die Blüten und Früchte des Fördervereins der HBS können sich durchaus sehen lassen. Auch in den kommenden Jahren soll erfolgreich geerntet werden, weshalb das Führungsteam des Fördervereins, allen voran Hans-Georg Respondek, der jede Gelegenheit nutzt, um auf das für die Schule so nutzbringende Wirken des Vereins aufmerksam zu machen. Dem ersten Vorsitzenden stehen die stellvertretende Vorsitzende Christina Wenker-Burry, die Schriftführerin Ingrid Tilger, die Kassenwartin Margarete Bausewein und die Beisitzerin Suzana Cimerman-Karl zur Seite.
"Vieles, was sonst nicht denkbar gewesen wäre, machte der Förderverein möglich. Ob das auch in Zukunft so weiter geht, hängt allerdings in hohem Maße von den Mitgliederzahlen ab. Umso wichtiger ist, dass diese zahlreichen unterstützenden Aktivitäten nicht im Verborgenen bleiben, denn nur so werden die Bedeutung und Nützlichkeit unseres Fördervereins deutlich", so der kommissarische Schulleiter Andreas Stüber, der auch für die nächsten Jahre auf wachsende Mitgliederzahlen und demzufolge ergiebige Ernten hofft.