Mathematik - Lust statt Frust

Die Heinrich-Böll-Schüler sind im deutschlandweiten Pangea-Wettbewerb für Mathematik erfolgreich.

Pangea - so heißt der Mathematikwettbewerb, der bundesweit als dreigliedriger Wettbewerb für die dritten bis zehnten Klassenstufen stattfindet. Zwei Schüler der Fürther Heinrich-Böll-Schule qualifizierten sich für die Zwischenrunde und hoffen jetzt auf das Finale. Unter dem Motto "Mathematik verbindet" möchten die Macher dieses Wettbewerbs Schüler aus unterschiedlichen Orten, Gesellschaftsschichten und Bildungsniveaus zusammenbringen und für dieses Fach begeistern. Bei Pangea sind die Aufgaben so geschickt gestaltet, dass viele in der Vorrunde für jeden lösbar sind und somit kein Frust bei den Kindern entsteht. Das Knobeln und Grübeln wie auch die Lust an der Logik und der Zahlenkunst stehen dabei im Vordergrund. "Jedes Jahr beobachten wir erneut, dass sich auch schwächere Schüler für das Rechnen motivieren und sich dem Fach wieder öffnen. Vorhandene Ängste werden durch Erfolgserlebnisse abgebaut. Gleichermaßen werden begabte Schüler gestärkt und gefördert", so die überzeugenden Argumente der Fachleiterin Katharina Sattler, die auch in Zukunft den Wettbewerb für die Schüler der HBS organisieren wird. Rund 240 HBS-Schüler aus zehn verschiedenen Kursen haben sich auf das Abenteuer Mathematik eingelassen und ihr Können unter Beweis gestellt. Die erste Runde, die Vorrunde, fand in der eigenen Schule statt. Dabei mussten 25 Aufgaben mit verschiedenen Schwierigkeitsgraden ohne Taschenrechner und Formelsammlung innerhalb von 60 Minuten gelöst werden.



Die Fachlehrer Claudia Fellenberg (links) und Marc Fellenberg (rechts) gratulierten Maxim Brückmann und Rico Seib zur Qualifikation der Zwischenrunde im deutschlandweiten Pangea-Wettbewerb für Mathematik.


Für die zweite Runde, die Zwischenrunde, qualifizierten sich von über 120.000 Teilnehmern die besten 500 pro Jahrgangsstufe. Mit Maxim Brückmann (9/7) und Rico Seib (10/6) zählt die Heinrich-Böll-Schule gleich zwei Schüler, die bundesweit zu den besten 500 ihrer Jahrgangsstufe gehören. Die beiden Jugendlichen ernteten besonderes Lob, indem sie aus den Händen ihrer jeweiligen Fachlehrer Marc Fellenberg und Claudia Fellenberg eine Urkunde erhielten. Die beiden Schüler traten Mitte Mai in Heidelberg und Mannheim zur Zwischenrunde an. Für diese Runde hatte man ebenfalls 60 Minuten Zeit, um dieses Mal zehn kniffelige Aufgaben zu lösen. Die besten 60 Schüler jeder Jahrgangstufe werden im Juni zum Finale fahren und anschließend mit Preisen geehrt werden. Ob die beiden HBS-Schüler sich dafür qualifiziert haben, wird erst in den kommenden Tagen bekannt gegeben.