DELF - Ein Diplom fürs Leben

Insgesamt 23 Schüler der Heinrich-Böll-Schule stellen sich den schweren Prüfungen des französischen Sprachdiploms.

Die Schüler der Heinrich-Böll-Schule wissen, was die vier Großbuchstaben "DELF" bedeuten. Sie sind der Name für "Diplôme d'Etudes en Langue Française", einem national und international anerkannten Sprachdiplom für Französisch als Fremdsprache, ausgestellt vom Ministère de l'Éducation Nationale. Die HBS hat die Bedeutung dieser Einrichtung frühzeitig erkannt. Seit 2010 bieten die Französischlehrer der integrierten Gesamtschule eine gründliche Vorbereitung dieses französischen Sprachzertifikats an - und das mit großem Erfolg. Das Interesse der Schüler am Sprachdiplom ist enorm. Nur wenige Wochen ist es her, als insgesamt 23 Schüler aus den neunten und zehnten Jahrgängen in Mainz am Institut Française am mündlichen Sprachtest teilnahmen. Dort wurden sie von "echten" Franzosen mit Alltagssituationen konfrontiert. Mal mussten sie ihre französischen Kenntnisse beim Einkauf im Supermarkt oder bei der Bestellung im Restaurant unter Beweis stellen und dabei zeigen, dass sie sich unterhalten können, aber auch verstanden werden. Am Ende kamen alle mit einem zufriedenen Lächeln und dem guten Gefühl, die Anforderungen bestens gemeistert zu haben, aus der Prüfung. Bereits zehn Tage zuvor gab es für diese Schüler in den Räumen der HBS einen schriftlichen Test, bei dem sie ihre Fähigkeiten im Hör- und Leseverstehen sowie Können bei der Textproduktion zeigten.



Die Schüler der Jahrgangsstufen 9 und 10 der Heinrich-Böll-Schule haben die Prüfungen für das französische Sprachdiplom DELF abgelegt.


Den Schülern ist klar, dass sie hier nicht nur irgendein Zertifikat erwerben, sondern ein international anerkanntes, das ihnen in unterschiedlichen Situationen nützlich sein kann und mitunter auch Spracheignungstests für bestimmte Studiengänge ersetzen kann. Es bescheinigt ihnen ihre französischen Sprachkenntnisse, was selbst sogar in französischen Universitäten anerkannt wird. Außerdem lernen die Schüler so frühzeitig, wie Prüfungen dieser Art organisiert sind und wie sie sich selbst auf Prüfungssituationen einstellen und diese meistern können. Andererseits stärkt eine bestandene DELF-Prüfung auch das Selbstvertrauen und kann sie motivieren, Französisch in der gymnasialen Oberstufe fortzusetzen. "Wir sind absolut zuversichtlich, dass unsere Schüler auch in diesem Jahr wieder ihr Diplom erhalten. Von Anfang an haben sie sich motiviert an die verschiedenen Hürden gewagt. Ihre Anstrengungen werden sich auszahlen, da sind wir uns sicher", erklärten Brigitte Harder und Sven Spottka, die ihre Schützlinge - in zusätzlichen Stunden am Nachmittag - akribisch vorbereiteten. Unter den Teilnehmern waren neun "alte Hasen", die das Diplom in der höheren Kategorie anstreben, und 14 Neulinge, die das Sprachzeugnis des Eingangsniveaus erhalten möchten: Mira Hölzing, Sophie Lannert und Anna Wagner (9/1), Anna Mettmann und Violetta Nowak (9/2), Alina Schwab (9/3), Julia Czipka (9/4), Ines Gutschalk, Dana La Rocca, Sandra Weimann und Laura Zefferino (9/5), Chiara Hohenstein, Marta Kuhn und Carina Vettel (9/6), Chantal Cramer (10/1), Joshua Gerhard und Fabien Morr (10/2), Jana Steiner und Lucia Weimann (10/4), Manolya Öztürk und Daniel Schweikl (10/6), Josephine Burzawa und Julia Vettel (10/7).