Gemischte Mannschaft wird Kreissieger beim Tischtennis

Jungen und Mädchen der Heinrich-Böll-Schule spielen beim Tischtennis erfolgreich in einem Team.

Tischtennis ist eine günstige Sportart, um von Jung und Alt sowie von Jungen und Mädchen gemeinsam gespielt zu werden. Dass auch eine gemischte Mannschaft erfolgreich im Turnier sein kann und sich gegen reine Jungenmannschaften durchsetzen kann, bewiesen zwei Schülerinnen und vier Schüler der Heinrich-Böll-Schule (HBS) der Wettkampfgruppe III mit ihrem Sieg beim Kreisentscheid der Schulen aus dem Raum Bergstraße. In Fürth an der Heinrich-Böll-Schule wimmelt es nur so von guten Tischtennisspielern. Die vergangenen Erfolge geben dieser Aussage recht, denn seit nun schon drei Jahren in Folge stellt diese Schule den Kreissieger in mindestens einer Wettkampfklasse des Tischtennis. Nebenbei war sie sogar schon einmal für den Landesentscheid qualifiziert. Auch in diesem Jahr hält die Siegesserie an, denn nach sehenswerten und spannenden Matches in der Wettkampfgruppe III gewinnt das Team der Heinrich-Böll-Schule das Endspiel und wird erneut Kreissieger. Auf dem vierten Rang landete in der Wettkampfgruppe II die zweite Mannschaft der HBS.



So sehen Sieger aus: Die Tischtennisspieler der HBS-Mannschaft feierten sich jubelnd als frisch gebackene Kreismeister.


Die Bedingungen am Bensheimer Goethegymnasium waren optimal, denn die gute Organisation sorgte für einen reibungslosen Ablauf. Die beiden HBS-Teams spielten in ihren jeweiligen Gruppen gegen Mannschaften anderer Schulen. In der Wettkampfgruppe III standen hochtalentierte Spieler an den Tischen, die sich spektakuläre Ballwechsel lieferten. Sensationelle Schmetterbälle der Jungen und blitzschnelle Rückhandschläge der Mädchen des HBS-Teams sorgten bei den Betreuern und Zuschauern gleichermaßen für Begeisterung und Freude. Im Endspiel trat die HBS-Mannschaft, die aus Lea Höfle (7/3) und Joelle Fey (7/6) sowie Julian Frank (7/6), Tom Renkewitz (7/6), Ramon Bäurle (7/1) und Louvin Heiß (7/1) besteht, gegen das Team des Überwaldgymnasiums an. Nach einem Vorsprung von 4:0 wurde es am Ende doch noch mal richtig spannend, denn der Titelgewinn war greifbarer denn je. Jetzt hieß es, bei voller Konzentration eigene Fehler vermeiden. In dieser wichtigen Phase stärkten sich die Schülerinnen und Schüler gegenseitig, indem sie geschlossen auftraten und ihren ausgeprägten Teamgeist beispiellos demonstrierten. Am Ende machten sie schließlich den Triumph perfekt und feierten sich jubelnd als neue Kreissieger. "Die Mannschaft profitiert davon, dass sie aus Jungen und Mädchen besteht. Sie ergänzen sich in ihren Stärken und Schwächen optimal und treten bei jedem Spiel geschlossen auf. Den Sieg in diesem Turnier haben sie sich absolut verdient", lobte der Sportlehrer Götz Lambert, der die Tischtennisspieler trainiert. Auch in der Wettkampfklasse II schlug sich die HBS achtbar, denn zu keinem Zeitpunkt dachte die siebenköpfige Mannschaft, bestehend aus Til Rosche (7/4), Nick Döring (8/6), Christof Oberle (8/6), Robin Rettig (8/6), Marcel Knapp (7/6), Murat Ögütcü (7/6) und Jassin Azzaidi (7/3) ans Aufgeben. "Unser Team war in diesem Feld das jüngste. Viele der Spieler hätten auch in der Wettkampfklasse III antreten dürfen - umso beachtlicher ist hier ihr gemeinsamer Erfolg zu bewerten. Auch nahmen einige Jungen erstmals an so einem Turnier teil. Gerade für diese Mannschaft ist der Wettbewerb enorm wichtig, um Erfahrungen für anstehende Herausforderungen zu sammeln", erklärte der Pädagoge Götz Lambert, der die Sportler zum Wettkampf begleitete. "Die Schüler der Heinrich-Böll-Schule verhielten sich während des gesamten Turniers wirklich alle extrem vorbildlich und machten ihrer Schule auch auf diesem Feld alle Ehre", erwähnte er zudem. Mit großer Freude nahmen die beiden Sportfachleiter Gernot Oberle und Sebastian Rhein die Nachricht vom Sieg auf und gratulierten den neuen Tischtennis-Kreismeistern zum Erfolg: "Wir sind stolz auf unsere Jungen und Mädchen. Natürlich verfolgen wir daumendrückend das nächste Turnier." Das siegreiche HBS-Team reist im Januar nächsten Jahres nach Groß-Bieberau zum Regionalentscheid und rechnet sich dabei gute Chancen aus.